Kystriksveien, 6. Tag, 07.08.2019 – 7. Tag, 08.08.2019

und 7. Tag, 08.08.2019

Trondheim – Moskenes (Lofoten)

Von unserem Lagerplatz aus fuhren wir zunächst in eine der bekanntesten Cafés von Trondheim. Ein gemütliches Café mit hervorragendem Kaffee und kleinen Leckereien (Kaffebrennerie).

Als wir uns in Richtung Hurtigruten Kai aufmachen wollten trafen wir, wie schon oft auf solchen Reisen, einen echten Radler Typ. Mike aus der Schweiz. Er war in Luzern aufgebrochen und wollte bis zum Nordkapp. Natürlich dauerte diese Plauderei unter Radlern etwas länger, denn Mike hatte einiges zu berichten. Ein sehr netter Zeitgenosse, von denen wird auf der Reise hoffentlich noch mehr kennenlernen.

Dann ging es auf’s Schiff. Gebucht hatten wir online und das einchecken war kein Problem. Die Räder wurden vom Ladepersonal gesichert und wir konnten uns dem kurzfristigen Luxus hingeben.

Für mich hat so eine kleine Kreuzfahrt entlang der norwegischen Küste etwas absolut Entschleunigendes. Auf dem Achterdeck zu sitzen und die Schönheit der norwegischen Küste zu genießen ist einfach … schön. Die See war ruhig und so war alles in Ordnung und natürlich gab es reichlich Fotomotive. Nicht zu vergessen ist natürlich das sehr gute Frühstücksbuffet, das wir reichlich auskosten konnten.

Am nächsten Mittag trafen wir in Bodö ein, mussten nur ein paar Meter gehen und schon standen wir an der Fähre zu den Lofoten, das Ziel war nahe, wir mussten aber noch zwei Stunden bis zur Abfahrt warten.

Vier Stunden dauerte dann noch einmal die Überfahrt und endlich hatten wird das Ziel erreicht – noch nicht ganz. 5 km legten wir noch mit dem Rad zurück und dann waren wir in der südlichsten Stadt der Lofoten und der Stadt mit dem kürzesten Namen: Å

Campingplatz – Fehlanzeige und überall an den schönen Plätzen standen Verbotsschilder: No camping!! Kann man auch verstehen, denn das gesamte Gebiet an der Südspitze ist ein Naturreservat. Aber auch hier fanden wir neben einem Parkplatz zwischen Büschen ein Plätzchen, um die Zelte aufzuschlagen, etwas ungemütlicher zwar als in Trondheim, doch zumindest war eine Toilette (die auch sauber war) vorhanden und die Möglichkeit, sich zu waschen und ohne dabei gegen die Verbotsschilder zu verstoßen. Also alles prima. Auf unseren Kochern “zauberten” wir Spaghetti mit Pesto und Parmesan, so war die Welt in Ordnung.

Erstaunlich viele Camper standen auf dem Parkplatz nebenan und immer wieder kamen Leute, die das fast taghelle Licht in der Nacht ausnutzten.

Wir lernten ein deutsches Ehepaar aus Bayern kennen, die auf ihrer ersten Wohnmobil Tour waren. Nach einem ausgiebigen Plausch ging es ab in die Falle.

Tageskilometer: zu vernachlässigen

Tageshöhenmeter: ebenfalls

Bilder des Tages

Bilder des Tages

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